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MMK Passau - Museum Moderner Kunst Wörlen Passau
(136 Bewertungen)

Passau

Bräugasse 17, 94032 Passau, Deutschland

MMK Passau - Museum Moderner Kunst Wörlen Passau | Museum & Café

Das MMK Passau – Museum Moderner Kunst Wörlen – verbindet moderne und zeitgenössische Kunst mit der besonderen Atmosphäre eines historischen Altstadtensembles. In der Bräugasse 17, wenige Gehminuten von Donau, Inn und Ilz entfernt, erleben Besucher in liebevoll sanierten Räumen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ebenso wie präzise kuratierte Wechselausstellungen. Der Kern der Sammlung geht auf den Maler und Grafiker Georg Philipp Wörlen zurück, dessen Werk und künstlerisches Netzwerk bis heute die DNA des Hauses prägen. Gegründet wurde das Museum 1990 von dem Architekten und Kunstmäzen Hanns Egon Wörlen, der das Gebäude Ende der 1980er Jahre erwarb und denkmalgerecht sanieren ließ. Heute erwartet Gäste ein klar strukturierter Besucherservice mit verlässlichen Öffnungszeiten, fairen Eintrittspreisen sowie einem dichten Vermittlungsprogramm aus Führungen und Workshops. Die Anreise ist bequem mit Bus und Pkw möglich; Parkplätze finden sich im Parkhaus Römerplatz, das als wichtigster Zugangspunkt zur Altstadt dient. Im selben Gebäudeensemble lädt das Café Museum zu Kaffee und hausgemachten Kuchen; abends wird unter spätgotischen Gewölben eine der renommiertesten Jazzbühnen Ostbayerns bespielt. So wird der Museumsbesuch im MMK Passau zum facettenreichen Kulturmoment zwischen Ausstellung, Architektur und Musik – mitten in der Dreiflüssestadt.

Aktuelle Ausstellungen und Programm im MMK Passau

Das Ausstellungsprogramm des MMK Passau verbindet Sammlungspräsentationen mit thematischen Schauen und künstlerischen Positionen der Gegenwart. Aktuell ist mit Schätze entdecken. Werke aus der Sammlung eine langfristig angelegte Sammlungspräsentation zu sehen, die den Kernbestand der Stiftung Wörlen in dialogischen Zusammenstellungen zugänglich macht. Der Fokus liegt dabei auf Arbeiten von Georg Philipp Wörlen, der Künstlergemeinschaft Der Fels sowie der Donau-Wald-Gruppe. Ergänzt wird dies um ausgewählte Dauerleihgaben, darunter ikonische Arbeiten wie die Mannequin-Migofs von Bernard Schultze. In den Räumen treten zarte, zum Teil kolorierte Zeichnungen von Alfred Kubin neben grafische Positionen von Franz von Stuck, Paula Deppe, Paula Modersohn-Becker und Egon Schiele. Durch diese Auswahl eröffnet die Schau einen Blick auf die Entwicklungslinien der europäischen Moderne – vom Expressionismus über Tendenzen der Neuen Sachlichkeit bis hin zu abstrakten Formsprachen der Nachkriegszeit. Für Besucher bedeutet das: bekannte Lieblingswerke wiederentdecken, zugleich aber neue Facetten des Sammlungsprofils erschließen.

Über die Sammlungspräsentation hinaus setzt das MMK mit Veranstaltungen und Vermittlungsformaten Akzente. Regelmäßig finden sonntägliche Formate wie stART oder thematische Angebote unter dem Titel Ton in Ton statt, die einzelne Positionen oder Techniken vertiefen und das Seherlebnis in einen Dialog verwandeln. In den Monaten rund um den Jahreswechsel kommuniziert das Haus gesonderte Öffnungshinweise, beispielsweise die Schließtage am 24., 25. und 31. Dezember sowie Sonderöffnungen am 26. Dezember oder zu Neujahr. Gleichzeitig gibt die Vorschau auf kommende Projekte Orientierung: Für das erste Quartal 2026 sind u. a. eine Vernissage zur Ausstellung UN:REAL — LENA SCHABUS und begleitende Künstlergespräche angekündigt. Solche Vorabhinweise unterstützen die Besuchsplanung und machen deutlich, wie das Museum kontinuierlich zwischen Sammlungspflege und Gegenwartsbezug vermittelt. Wer gezielt kommen möchte, findet in den klar veröffentlichten Terminen und der verlässlichen Taktung von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr einen planbaren Rahmen. Das Zusammenspiel aus lang laufender Sammlungspräsentation, punktuellen Sonderausstellungen und dialogischen Vermittlungsformaten positioniert das MMK als lebendigen Ort, an dem Geschichte und Gegenwart der Kunst erfahrbar werden und der Blick auf die Moderne immer wieder neu geschärft wird.

Öffnungszeiten, Tickets und Preise – kompakt erklärt

Transparente Informationen erleichtern den Museumsbesuch. Das MMK Passau ist ganzjährig von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ausnahmen sind klar benannt: geschlossen an Karfreitag, Heiligabend und Silvester; geöffnet an Ostermontag und Pfingstmontag. Dadurch lässt sich der Besuch gut auch an Feiertagen planen. Beim Ticketing setzt das Haus auf faire, familienfreundliche Konditionen. Der reguläre Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt zahlen beispielsweise Studierende, Auszubildende, schwerbehinderte Personen oder Bezieher von ALG II 7,00 Euro gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Besonders attraktiv für Familien ist die Familientageskarte für 15,00 Euro, gültig für zwei Erwachsene mit Kindern bis 16 Jahre. Für Gruppen ab fünf Personen gelten pro Person 7,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Wer häufiger kommt, profitiert von Jahreskarten: 40,00 Euro regulär, 30,00 Euro ermäßigt; als Familienjahreskarte 50,00 Euro sowie eine Schülerjahreskarte für 20,00 Euro. Diese klaren Preisstrukturen schaffen Planungssicherheit und senken die Schwelle für wiederholte Besuche.

Auch beim Vermittlungsangebot sind die Konditionen klar geregelt. Führungen dauern in der Regel 45 bis 60 Minuten. Der Preis pro Gruppe liegt innerhalb der Öffnungszeiten bei 60,00 Euro zuzüglich Eintritt; außerhalb der regulären Zeiten bei 100,00 Euro zuzüglich Eintritt. Für Studierendengruppen bietet das MMK spezielle Konditionen: 30,00 Euro pro Gruppe für Führungen; kombiniert mit Workshop 60,00 Euro pro Gruppe, jeweils zuzüglich ermäßigtem Eintritt. Zusätzlich sind Erwachsenenführungen mit Workshop innerhalb der Öffnungszeiten für 100,00 Euro buchbar. Lehrerfortbildungen sind kostenfrei, was die regionale Bildungsarbeit stärkt. Anfragen erfolgen unkompliziert per E-Mail an die offizielle Kontaktadresse oder telefonisch über die Museumskontaktstelle. Aus kommunikativer Sicht wichtig: Das Haus bittet grundsätzlich davon abzusehen, unaufgefordert Ausstellungsvorschläge zu schicken, da die personellen Kapazitäten für die Vielzahl von Anfragen begrenzt sind. Gleichzeitig signalisiert das Team, dass zugesandtes Informationsmaterial aufmerksam geprüft und bei passender Gelegenheit berücksichtigt wird. Diese transparente, wertschätzende Kommunikation schafft Vertrauen und unterstreicht die professionelle Programmplanung.

Anfahrt und Parken: so erreichst du die Bräugasse 17

Die Lage des MMK Passau ist einer seiner großen Vorteile. Das Museum befindet sich in der Bräugasse 17 mitten in der historischen Altstadt. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, nutzt die Linien 1, 2, 3 oder 4 sowie den City-Bus bis zur Haltestelle Römerplatz. Von dort führt ein kurzer Fußweg über die Altstadtgassen zur Bräugasse. Die Wegführung ist intuitiv, denn der Römerplatz ist ein etablierter Knotenpunkt sowohl für Busse als auch für Besucher, die vom Parkhaus in die Altstadt wechseln. Mit dem Pkw empfiehlt sich das Parkhaus Römerplatz als erste Wahl. Es liegt in fußläufiger Entfernung und erspart die Navigation durch schmale Altstadtgassen. Wer die Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkundet, wird die Orientierungspunkte entlang der Donau schätzen: Zwischen Donaukai und Bräugasse spannt sich eine Route, die an Cafés, historischen Fassaden und kleinen Läden vorbeiführt. In unmittelbarer Nähe lohnen sich Abstecher wie das Dreiflüsseeck, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen, oder das Freskomuseum mit romanischen Secco-Malereien aus dem 12. Jahrhundert gegenüber dem MMK. Diese Nachbarschaften machen den Museumsbesuch zum Teil eines abwechslungsreichen Altstadterlebnisses, das sich gut mit einem Spaziergang entlang des Donaukais verbinden lässt.

Wer mobilitätseingeschränkt anreist, findet im Altstadtbereich üblicherweise öffentliche Kurzhalte- und Bringzonen; der stufenarme Zugang zum Museum ist durch die barrierebewusste Erschließung des Gebäudes möglich. Für Gruppen empfiehlt sich, den Ausstieg in der Nähe des Römerplatzes zu planen und den kurzen Weg geschlossen zurückzulegen. Die Wege sind eben, die Beschilderung nachvollziehbar. Praktisch ist, dass sich im Ensemble selbst zusätzlich ein Café befindet, wodurch sich Wartezeiten vor oder nach dem Museumsbesuch angenehm überbrücken lassen. Damit ist die Bräugasse 17 gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und für alle Anreisearten planbar.

Geschichte des Hauses und Profil der Sammlung Wörlen

Die Erfolgsgeschichte des MMK Passau ist eng mit dem Namen Wörlen verbunden. Der Architekt und Kunstmäzen Hanns Egon Wörlen gründete 1988 die Stiftung Wörlen – Museum Moderner Kunst, erwarb ein sanierungsbedürftiges Altstadthaus in der Bräugasse 17 und ließ es denkmalgerecht restaurieren. Im Juni 1990 öffnete das Museum seine Türen. Die Mission war klar und bis heute gültig: moderne und zeitgenössische Kunst in Passau sichtbar zu machen, das kulturelle Profil der Stadt zu stärken und den Dialog mit den östlichen Nachbarstaaten zu fördern. Die Idee einer Annäherung von Ost und West prägt das Haus seit den frühen Jahren. Der Sammlungsgrundstock geht auf den künstlerischen Nachlass des Malers und Grafikers Georg Philipp Wörlen zurück, des Vaters des Museumsgründers. Mehr als 1500 Arbeiten aus allen Schaffensphasen belegen die Spannweite eines Werks, das vom expressionistischen Aufbruch über Phasen der Neuen Sachlichkeit bis hin zu einer eigenständigen abstrakten Bildsprache reicht. Wörlen war auch zentral in Netzwerken verankert: In den 1920er Jahren gehörte er mit Franz Bronstert und Fritz Fuhrken zu den Gründern der Künstlergemeinschaft Der Fels; später engagierte er sich in der Donau-Wald-Gruppe, die 1946 als künstlerischer Neubeginn in Ostbayern entstand. In der Sammlung sind deshalb nicht nur Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken von Georg Philipp Wörlen vertreten, sondern auch zahlreiche Arbeiten seiner Künstlerfreunde – etwa von Carry Hauser oder Reinhard Hilker – und Korrespondenzen, die Einblicke in die künstlerischen Beziehungen der Zeit gewähren.

Über den Kern hinaus hat das MMK systematisch eine neuere Sammlung aufgebaut, die Positionen der Nachkriegsmoderne und Gegenwartskunst umfasst. Genannt seien Arbeiten von Fritz Wotruba, Lothar Fischer, Arnulf Rainer, Hans Staudacher, Sandro Chia, Alfred Hrdlicka, Mel Ramos, Jürgen Brodwolf, Günther Uecker, Paul Flora, Stefan Szczesny, Sepp Auer, Erwin Reiter, Edda Seidl-Reiter, Alois Riedl, Annerose Riedl und zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern der Region. Diese Vielfalt macht das Haus zu einem Ort, der über den lokalen Kontext hinausweist. Zugleich spiegelt die Architektur selbst die Schichtung von Jahrhunderten: ein Altstadthaus mit romanischen Ursprüngen, das im Laufe der Geschichte vielfach umgenutzt wurde, 1767 in Privatbesitz überging und ab 1870 als Wohnanlage diente, bevor es Ende der 1980er Jahre in ein Museum transformiert wurde. Die sorgsame Wiederherstellung der historischen Raumstrukturen und die Einbettung moderner Museumsnutzung in alte Mauern prägen das besondere Licht, die Blickachsen und die Atmosphäre der Räume. So entsteht jener Spannungsbogen, den Besucher unmittelbar erleben: ein Haus, das die Moderne nicht in einem White Cube isoliert, sondern im Dialog mit den Schichten der Stadtgeschichte zeigt. Dieses Profil, getragen von der Stiftung Wörlen und seit 2008 in der Form einer gemeinnützigen GmbH organisiert, hat dem MMK Passau über 300 Sonderausstellungen ermöglicht und es als verlässlichen Akteur im regionalen und überregionalen Kunstleben etabliert.

Café Museum im Ensemble: Jazzclub, Bühne und Treffpunkt

Zum besonderen Erlebnis im Umfeld des MMK zählt das Café Museum, das im selben Gebäudeensemble am Donaukai liegt. Tagsüber ist es ein Café mit Terrasse und hausgemachten Kuchen, abends wandelt es sich zu einem der profiliertesten Jazzclubs der Region. Unter den spätgotischen Gewölben treten internationale Musikerinnen und Musiker auf; pro Jahr summieren sich zahlreiche Konzerte aller Spielarten von Jazz und Weltmusik, häufig mit Fokus auf kammermusikalisch-intimen Formaten. Das Café ist nicht nur gastronomischer Anlaufpunkt für Museumsbesucher, sondern auch eigenständiger Kulturort, der wiederholt als eine der markantesten Adressen auf der Jazz-Landkarte Deutschlands ausgezeichnet wurde. In den Sommermonaten erweitert das Jazzfest Passau die Bühne nach draußen: Open-Air-Konzerte vor der Kulisse der Altstadt machen die Kulturachse zwischen Donaukai und Bräugasse für Einheimische und Gäste gleichermaßen erlebbar. Wer seinen Museumsbesuch mit einem Konzert verbinden möchte, plant am besten einen späten Nachmittag im Museum mit anschließendem Abend im Café ein. Die Öffnungszeiten und das Programm des Cafés werden separat kommuniziert; an Konzertabenden ist abends geöffnet, am Wochenende meist durchgehend bis in die späten Stunden. Für kulturinteressierte Reisende entsteht dadurch ein stimmiges Gesamtpaket: Kunst im Museum, Musik im Gewölbe, Spaziergang am Fluss – alles an einem Ort. Auch organisatorisch hat diese Nähe Vorteile: Gruppen können Treffpunkte flexibel festlegen, Wartezeiten komfortabel überbrücken, und wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, profitiert von den kurzen Distanzen zwischen Museumseingang und Cafézugang am Donaukai.

Führungen, Barrierefreiheit und Serviceangebote

Das MMK Passau legt Wert auf Vermittlung und Zugänglichkeit. Geführte Rundgänge sind variabel gestaltbar und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen: Erwachsene, Studierende, Schulklassen, Familien oder Seniorinnen und Senioren. Ein Standardrundgang dauert 45 bis 60 Minuten und bietet, je nach aktueller Ausstellung, eine Mischung aus Überblick und Werkvertiefung. Workshops vertiefen Techniken oder Kontexte, etwa zur Druckgrafik, und knüpfen an den Sammlungsbestand an. Preislich sind die Formate transparent: 60,00 Euro pro Gruppe innerhalb der Öffnungszeiten, 100,00 Euro außerhalb; für Studierende 30,00 Euro pro Gruppe, mit Workshop 60,00 Euro, jeweils zuzüglich Eintritt. Lehrkräfte profitieren von kostenfreien Fortbildungen, was die Verzahnung mit regionalen Bildungseinrichtungen stärkt. Für Familien gibt es Kindergeburtstagsangebote mit kreativen Programmpunkten. Wer eine Führung buchen möchte, nutzt die veröffentlichten Kontakte per E-Mail oder Telefon; das Museumsteam reagiert zeitnah und stimmt Inhalt und Umfang auf die Gruppe ab.

Auch die Barrierefreiheit ist bedacht. Der Zugang zum Gebäude ist über eine Rampe möglich, die Wege im Haus sind stufenlos erschlossen, und ein Lift ermöglicht den Zugang zu den Ausstellungsebenen. Serviceangebote wie Garderobe, Schließfächer, ein Museumsshop sowie Informationsmaterialien unterstützen den komfortablen Besuch. Aus konservatorischen Gründen ist das Fotografieren in den Ausstellungsräumen nicht gestattet; diese Regel schützt Werke auf Papier und empfindliche Oberflächen vor Licht- und Nutzungsschäden. Wer sich intensiver mit dem Sammlungsprofil befassen möchte, findet auf den Informationsflächen Hintergründe zu Georg Philipp Wörlen, zur Künstlergemeinschaft Der Fels und zur Donau-Wald-Gruppe. Zudem kooperiert das Museum mit Institutionen in der Region: Inhaberinnen und Inhaber der MMK-Jahreskarte sowie Mitglieder des Freundeskreises erhalten freien Eintritt im Museum der Moderne und im Rupertinum in Salzburg; Mitglieder des Vereins profitieren außerdem von ermäßigtem Eintritt im Lentos Kunstmuseum Linz und im Schütz Art Museum Engelhartszell. Diese Vernetzungen unterstreichen den Brückengedanken des Hauses über Stadt- und Landesgrenzen hinweg.

Wer zum ersten Mal kommt, kann sich an einem bewährten Ablauf orientieren: Start im ersten Obergeschoss mit den Sammlungsräumen von Schätze entdecken, danach thematischer Wechsel in weitere Ebenen, je nach Laufzeit von Sonderausstellungen. Im Anschluss lohnt der Abstieg in das Café Museum oder ein kurzer Spaziergang zum Donaukai. Für Wiederkehrende ist die Jahreskarte ein Tipp: Mit ihr wird die spontane Mittagspause, der inspirierende Zwischenstopp oder das gemeinsame Nachmittagsprogramm mit Gästen ohne zusätzliche Kosten möglich. So etabliert sich das MMK als Kulturort im Alltag der Passauerinnen und Passauer und bleibt gleichzeitig ein Anziehungspunkt für die vielen Besucher der Dreiflüssestadt.

Quellen:

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MMK Passau - Museum Moderner Kunst Wörlen Passau | Museum & Café

Das MMK Passau – Museum Moderner Kunst Wörlen – verbindet moderne und zeitgenössische Kunst mit der besonderen Atmosphäre eines historischen Altstadtensembles. In der Bräugasse 17, wenige Gehminuten von Donau, Inn und Ilz entfernt, erleben Besucher in liebevoll sanierten Räumen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ebenso wie präzise kuratierte Wechselausstellungen. Der Kern der Sammlung geht auf den Maler und Grafiker Georg Philipp Wörlen zurück, dessen Werk und künstlerisches Netzwerk bis heute die DNA des Hauses prägen. Gegründet wurde das Museum 1990 von dem Architekten und Kunstmäzen Hanns Egon Wörlen, der das Gebäude Ende der 1980er Jahre erwarb und denkmalgerecht sanieren ließ. Heute erwartet Gäste ein klar strukturierter Besucherservice mit verlässlichen Öffnungszeiten, fairen Eintrittspreisen sowie einem dichten Vermittlungsprogramm aus Führungen und Workshops. Die Anreise ist bequem mit Bus und Pkw möglich; Parkplätze finden sich im Parkhaus Römerplatz, das als wichtigster Zugangspunkt zur Altstadt dient. Im selben Gebäudeensemble lädt das Café Museum zu Kaffee und hausgemachten Kuchen; abends wird unter spätgotischen Gewölben eine der renommiertesten Jazzbühnen Ostbayerns bespielt. So wird der Museumsbesuch im MMK Passau zum facettenreichen Kulturmoment zwischen Ausstellung, Architektur und Musik – mitten in der Dreiflüssestadt.

Aktuelle Ausstellungen und Programm im MMK Passau

Das Ausstellungsprogramm des MMK Passau verbindet Sammlungspräsentationen mit thematischen Schauen und künstlerischen Positionen der Gegenwart. Aktuell ist mit Schätze entdecken. Werke aus der Sammlung eine langfristig angelegte Sammlungspräsentation zu sehen, die den Kernbestand der Stiftung Wörlen in dialogischen Zusammenstellungen zugänglich macht. Der Fokus liegt dabei auf Arbeiten von Georg Philipp Wörlen, der Künstlergemeinschaft Der Fels sowie der Donau-Wald-Gruppe. Ergänzt wird dies um ausgewählte Dauerleihgaben, darunter ikonische Arbeiten wie die Mannequin-Migofs von Bernard Schultze. In den Räumen treten zarte, zum Teil kolorierte Zeichnungen von Alfred Kubin neben grafische Positionen von Franz von Stuck, Paula Deppe, Paula Modersohn-Becker und Egon Schiele. Durch diese Auswahl eröffnet die Schau einen Blick auf die Entwicklungslinien der europäischen Moderne – vom Expressionismus über Tendenzen der Neuen Sachlichkeit bis hin zu abstrakten Formsprachen der Nachkriegszeit. Für Besucher bedeutet das: bekannte Lieblingswerke wiederentdecken, zugleich aber neue Facetten des Sammlungsprofils erschließen.

Über die Sammlungspräsentation hinaus setzt das MMK mit Veranstaltungen und Vermittlungsformaten Akzente. Regelmäßig finden sonntägliche Formate wie stART oder thematische Angebote unter dem Titel Ton in Ton statt, die einzelne Positionen oder Techniken vertiefen und das Seherlebnis in einen Dialog verwandeln. In den Monaten rund um den Jahreswechsel kommuniziert das Haus gesonderte Öffnungshinweise, beispielsweise die Schließtage am 24., 25. und 31. Dezember sowie Sonderöffnungen am 26. Dezember oder zu Neujahr. Gleichzeitig gibt die Vorschau auf kommende Projekte Orientierung: Für das erste Quartal 2026 sind u. a. eine Vernissage zur Ausstellung UN:REAL — LENA SCHABUS und begleitende Künstlergespräche angekündigt. Solche Vorabhinweise unterstützen die Besuchsplanung und machen deutlich, wie das Museum kontinuierlich zwischen Sammlungspflege und Gegenwartsbezug vermittelt. Wer gezielt kommen möchte, findet in den klar veröffentlichten Terminen und der verlässlichen Taktung von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr einen planbaren Rahmen. Das Zusammenspiel aus lang laufender Sammlungspräsentation, punktuellen Sonderausstellungen und dialogischen Vermittlungsformaten positioniert das MMK als lebendigen Ort, an dem Geschichte und Gegenwart der Kunst erfahrbar werden und der Blick auf die Moderne immer wieder neu geschärft wird.

Öffnungszeiten, Tickets und Preise – kompakt erklärt

Transparente Informationen erleichtern den Museumsbesuch. Das MMK Passau ist ganzjährig von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ausnahmen sind klar benannt: geschlossen an Karfreitag, Heiligabend und Silvester; geöffnet an Ostermontag und Pfingstmontag. Dadurch lässt sich der Besuch gut auch an Feiertagen planen. Beim Ticketing setzt das Haus auf faire, familienfreundliche Konditionen. Der reguläre Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt zahlen beispielsweise Studierende, Auszubildende, schwerbehinderte Personen oder Bezieher von ALG II 7,00 Euro gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Besonders attraktiv für Familien ist die Familientageskarte für 15,00 Euro, gültig für zwei Erwachsene mit Kindern bis 16 Jahre. Für Gruppen ab fünf Personen gelten pro Person 7,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Wer häufiger kommt, profitiert von Jahreskarten: 40,00 Euro regulär, 30,00 Euro ermäßigt; als Familienjahreskarte 50,00 Euro sowie eine Schülerjahreskarte für 20,00 Euro. Diese klaren Preisstrukturen schaffen Planungssicherheit und senken die Schwelle für wiederholte Besuche.

Auch beim Vermittlungsangebot sind die Konditionen klar geregelt. Führungen dauern in der Regel 45 bis 60 Minuten. Der Preis pro Gruppe liegt innerhalb der Öffnungszeiten bei 60,00 Euro zuzüglich Eintritt; außerhalb der regulären Zeiten bei 100,00 Euro zuzüglich Eintritt. Für Studierendengruppen bietet das MMK spezielle Konditionen: 30,00 Euro pro Gruppe für Führungen; kombiniert mit Workshop 60,00 Euro pro Gruppe, jeweils zuzüglich ermäßigtem Eintritt. Zusätzlich sind Erwachsenenführungen mit Workshop innerhalb der Öffnungszeiten für 100,00 Euro buchbar. Lehrerfortbildungen sind kostenfrei, was die regionale Bildungsarbeit stärkt. Anfragen erfolgen unkompliziert per E-Mail an die offizielle Kontaktadresse oder telefonisch über die Museumskontaktstelle. Aus kommunikativer Sicht wichtig: Das Haus bittet grundsätzlich davon abzusehen, unaufgefordert Ausstellungsvorschläge zu schicken, da die personellen Kapazitäten für die Vielzahl von Anfragen begrenzt sind. Gleichzeitig signalisiert das Team, dass zugesandtes Informationsmaterial aufmerksam geprüft und bei passender Gelegenheit berücksichtigt wird. Diese transparente, wertschätzende Kommunikation schafft Vertrauen und unterstreicht die professionelle Programmplanung.

Anfahrt und Parken: so erreichst du die Bräugasse 17

Die Lage des MMK Passau ist einer seiner großen Vorteile. Das Museum befindet sich in der Bräugasse 17 mitten in der historischen Altstadt. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, nutzt die Linien 1, 2, 3 oder 4 sowie den City-Bus bis zur Haltestelle Römerplatz. Von dort führt ein kurzer Fußweg über die Altstadtgassen zur Bräugasse. Die Wegführung ist intuitiv, denn der Römerplatz ist ein etablierter Knotenpunkt sowohl für Busse als auch für Besucher, die vom Parkhaus in die Altstadt wechseln. Mit dem Pkw empfiehlt sich das Parkhaus Römerplatz als erste Wahl. Es liegt in fußläufiger Entfernung und erspart die Navigation durch schmale Altstadtgassen. Wer die Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkundet, wird die Orientierungspunkte entlang der Donau schätzen: Zwischen Donaukai und Bräugasse spannt sich eine Route, die an Cafés, historischen Fassaden und kleinen Läden vorbeiführt. In unmittelbarer Nähe lohnen sich Abstecher wie das Dreiflüsseeck, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen, oder das Freskomuseum mit romanischen Secco-Malereien aus dem 12. Jahrhundert gegenüber dem MMK. Diese Nachbarschaften machen den Museumsbesuch zum Teil eines abwechslungsreichen Altstadterlebnisses, das sich gut mit einem Spaziergang entlang des Donaukais verbinden lässt.

Wer mobilitätseingeschränkt anreist, findet im Altstadtbereich üblicherweise öffentliche Kurzhalte- und Bringzonen; der stufenarme Zugang zum Museum ist durch die barrierebewusste Erschließung des Gebäudes möglich. Für Gruppen empfiehlt sich, den Ausstieg in der Nähe des Römerplatzes zu planen und den kurzen Weg geschlossen zurückzulegen. Die Wege sind eben, die Beschilderung nachvollziehbar. Praktisch ist, dass sich im Ensemble selbst zusätzlich ein Café befindet, wodurch sich Wartezeiten vor oder nach dem Museumsbesuch angenehm überbrücken lassen. Damit ist die Bräugasse 17 gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und für alle Anreisearten planbar.

Geschichte des Hauses und Profil der Sammlung Wörlen

Die Erfolgsgeschichte des MMK Passau ist eng mit dem Namen Wörlen verbunden. Der Architekt und Kunstmäzen Hanns Egon Wörlen gründete 1988 die Stiftung Wörlen – Museum Moderner Kunst, erwarb ein sanierungsbedürftiges Altstadthaus in der Bräugasse 17 und ließ es denkmalgerecht restaurieren. Im Juni 1990 öffnete das Museum seine Türen. Die Mission war klar und bis heute gültig: moderne und zeitgenössische Kunst in Passau sichtbar zu machen, das kulturelle Profil der Stadt zu stärken und den Dialog mit den östlichen Nachbarstaaten zu fördern. Die Idee einer Annäherung von Ost und West prägt das Haus seit den frühen Jahren. Der Sammlungsgrundstock geht auf den künstlerischen Nachlass des Malers und Grafikers Georg Philipp Wörlen zurück, des Vaters des Museumsgründers. Mehr als 1500 Arbeiten aus allen Schaffensphasen belegen die Spannweite eines Werks, das vom expressionistischen Aufbruch über Phasen der Neuen Sachlichkeit bis hin zu einer eigenständigen abstrakten Bildsprache reicht. Wörlen war auch zentral in Netzwerken verankert: In den 1920er Jahren gehörte er mit Franz Bronstert und Fritz Fuhrken zu den Gründern der Künstlergemeinschaft Der Fels; später engagierte er sich in der Donau-Wald-Gruppe, die 1946 als künstlerischer Neubeginn in Ostbayern entstand. In der Sammlung sind deshalb nicht nur Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken von Georg Philipp Wörlen vertreten, sondern auch zahlreiche Arbeiten seiner Künstlerfreunde – etwa von Carry Hauser oder Reinhard Hilker – und Korrespondenzen, die Einblicke in die künstlerischen Beziehungen der Zeit gewähren.

Über den Kern hinaus hat das MMK systematisch eine neuere Sammlung aufgebaut, die Positionen der Nachkriegsmoderne und Gegenwartskunst umfasst. Genannt seien Arbeiten von Fritz Wotruba, Lothar Fischer, Arnulf Rainer, Hans Staudacher, Sandro Chia, Alfred Hrdlicka, Mel Ramos, Jürgen Brodwolf, Günther Uecker, Paul Flora, Stefan Szczesny, Sepp Auer, Erwin Reiter, Edda Seidl-Reiter, Alois Riedl, Annerose Riedl und zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern der Region. Diese Vielfalt macht das Haus zu einem Ort, der über den lokalen Kontext hinausweist. Zugleich spiegelt die Architektur selbst die Schichtung von Jahrhunderten: ein Altstadthaus mit romanischen Ursprüngen, das im Laufe der Geschichte vielfach umgenutzt wurde, 1767 in Privatbesitz überging und ab 1870 als Wohnanlage diente, bevor es Ende der 1980er Jahre in ein Museum transformiert wurde. Die sorgsame Wiederherstellung der historischen Raumstrukturen und die Einbettung moderner Museumsnutzung in alte Mauern prägen das besondere Licht, die Blickachsen und die Atmosphäre der Räume. So entsteht jener Spannungsbogen, den Besucher unmittelbar erleben: ein Haus, das die Moderne nicht in einem White Cube isoliert, sondern im Dialog mit den Schichten der Stadtgeschichte zeigt. Dieses Profil, getragen von der Stiftung Wörlen und seit 2008 in der Form einer gemeinnützigen GmbH organisiert, hat dem MMK Passau über 300 Sonderausstellungen ermöglicht und es als verlässlichen Akteur im regionalen und überregionalen Kunstleben etabliert.

Café Museum im Ensemble: Jazzclub, Bühne und Treffpunkt

Zum besonderen Erlebnis im Umfeld des MMK zählt das Café Museum, das im selben Gebäudeensemble am Donaukai liegt. Tagsüber ist es ein Café mit Terrasse und hausgemachten Kuchen, abends wandelt es sich zu einem der profiliertesten Jazzclubs der Region. Unter den spätgotischen Gewölben treten internationale Musikerinnen und Musiker auf; pro Jahr summieren sich zahlreiche Konzerte aller Spielarten von Jazz und Weltmusik, häufig mit Fokus auf kammermusikalisch-intimen Formaten. Das Café ist nicht nur gastronomischer Anlaufpunkt für Museumsbesucher, sondern auch eigenständiger Kulturort, der wiederholt als eine der markantesten Adressen auf der Jazz-Landkarte Deutschlands ausgezeichnet wurde. In den Sommermonaten erweitert das Jazzfest Passau die Bühne nach draußen: Open-Air-Konzerte vor der Kulisse der Altstadt machen die Kulturachse zwischen Donaukai und Bräugasse für Einheimische und Gäste gleichermaßen erlebbar. Wer seinen Museumsbesuch mit einem Konzert verbinden möchte, plant am besten einen späten Nachmittag im Museum mit anschließendem Abend im Café ein. Die Öffnungszeiten und das Programm des Cafés werden separat kommuniziert; an Konzertabenden ist abends geöffnet, am Wochenende meist durchgehend bis in die späten Stunden. Für kulturinteressierte Reisende entsteht dadurch ein stimmiges Gesamtpaket: Kunst im Museum, Musik im Gewölbe, Spaziergang am Fluss – alles an einem Ort. Auch organisatorisch hat diese Nähe Vorteile: Gruppen können Treffpunkte flexibel festlegen, Wartezeiten komfortabel überbrücken, und wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, profitiert von den kurzen Distanzen zwischen Museumseingang und Cafézugang am Donaukai.

Führungen, Barrierefreiheit und Serviceangebote

Das MMK Passau legt Wert auf Vermittlung und Zugänglichkeit. Geführte Rundgänge sind variabel gestaltbar und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen: Erwachsene, Studierende, Schulklassen, Familien oder Seniorinnen und Senioren. Ein Standardrundgang dauert 45 bis 60 Minuten und bietet, je nach aktueller Ausstellung, eine Mischung aus Überblick und Werkvertiefung. Workshops vertiefen Techniken oder Kontexte, etwa zur Druckgrafik, und knüpfen an den Sammlungsbestand an. Preislich sind die Formate transparent: 60,00 Euro pro Gruppe innerhalb der Öffnungszeiten, 100,00 Euro außerhalb; für Studierende 30,00 Euro pro Gruppe, mit Workshop 60,00 Euro, jeweils zuzüglich Eintritt. Lehrkräfte profitieren von kostenfreien Fortbildungen, was die Verzahnung mit regionalen Bildungseinrichtungen stärkt. Für Familien gibt es Kindergeburtstagsangebote mit kreativen Programmpunkten. Wer eine Führung buchen möchte, nutzt die veröffentlichten Kontakte per E-Mail oder Telefon; das Museumsteam reagiert zeitnah und stimmt Inhalt und Umfang auf die Gruppe ab.

Auch die Barrierefreiheit ist bedacht. Der Zugang zum Gebäude ist über eine Rampe möglich, die Wege im Haus sind stufenlos erschlossen, und ein Lift ermöglicht den Zugang zu den Ausstellungsebenen. Serviceangebote wie Garderobe, Schließfächer, ein Museumsshop sowie Informationsmaterialien unterstützen den komfortablen Besuch. Aus konservatorischen Gründen ist das Fotografieren in den Ausstellungsräumen nicht gestattet; diese Regel schützt Werke auf Papier und empfindliche Oberflächen vor Licht- und Nutzungsschäden. Wer sich intensiver mit dem Sammlungsprofil befassen möchte, findet auf den Informationsflächen Hintergründe zu Georg Philipp Wörlen, zur Künstlergemeinschaft Der Fels und zur Donau-Wald-Gruppe. Zudem kooperiert das Museum mit Institutionen in der Region: Inhaberinnen und Inhaber der MMK-Jahreskarte sowie Mitglieder des Freundeskreises erhalten freien Eintritt im Museum der Moderne und im Rupertinum in Salzburg; Mitglieder des Vereins profitieren außerdem von ermäßigtem Eintritt im Lentos Kunstmuseum Linz und im Schütz Art Museum Engelhartszell. Diese Vernetzungen unterstreichen den Brückengedanken des Hauses über Stadt- und Landesgrenzen hinweg.

Wer zum ersten Mal kommt, kann sich an einem bewährten Ablauf orientieren: Start im ersten Obergeschoss mit den Sammlungsräumen von Schätze entdecken, danach thematischer Wechsel in weitere Ebenen, je nach Laufzeit von Sonderausstellungen. Im Anschluss lohnt der Abstieg in das Café Museum oder ein kurzer Spaziergang zum Donaukai. Für Wiederkehrende ist die Jahreskarte ein Tipp: Mit ihr wird die spontane Mittagspause, der inspirierende Zwischenstopp oder das gemeinsame Nachmittagsprogramm mit Gästen ohne zusätzliche Kosten möglich. So etabliert sich das MMK als Kulturort im Alltag der Passauerinnen und Passauer und bleibt gleichzeitig ein Anziehungspunkt für die vielen Besucher der Dreiflüssestadt.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

KG

Konstantin Wolf (Local Guide)

10. März 2025

Ein kleines, aber beeindruckendes Museum für moderne Kunst in Passau! 🎨🏛️ ✅ Lage & Atmosphäre Das Museum Moderner Kunst Wörlen liegt zentral in Passau und ist ein echter Geheimtipp für Kunstliebhaber und Kulturinteressierte. Die Architektur des Gebäudes ist modern, aber fügt sich perfekt in das historische Stadtbild ein. ✅ Ausstellungen & Künstler 💡 Tipp: Die Wechselausstellungen bringen immer wieder neue, spannende Werke – von zeitgenössischer Malerei über Skulpturen bis hin zu Fotografie. Besonders interessant fand ich die Werke regionaler Künstler, die oft eine besondere Verbindung zur Geschichte Bayerns haben. ✅ Eintritt & Service Das Personal ist freundlich & kompetent und gibt gerne Hintergrundinfos zu den Ausstellungen. Die Eintrittspreise sind fair, und es gibt oft Sonderveranstaltungen & Führungen, die einen Besuch noch lohnenswerter machen. ✅ Besonders empfehlenswert für: ✔ Kunstinteressierte ✔ Studierende & Touristen, die Passau kulturell entdecken wollen ✔ Alle, die moderne Kunst in einem besonderen Ambiente erleben möchten 🔥 Fazit: Das MMK Passau ist ein kleines, aber exzellentes Museum, das mit spannenden Wechselausstellungen und einer tollen Atmosphäre begeistert. Perfekt für alle, die moderne Kunst lieben! ⭐⭐⭐⭐⭐

RM

Ralf Moeller

2. Dezember 2025

Moderne Kunst ist eben doch sehr interessant und sehenswert. Wir waren angenehm überrascht, wie das Museum eine Auswahl präsentierte. Es hat großen Spaß gemacht, dort vorbeizuschauen.

BB

Bibi Bokatze

29. August 2025

Kleines Museum in historischem Gebäude direkt an der Donau gelegen. Hier befindet sich auch der Eingang zum Cafe. Der Haupteingang des Museums ist allerdings auf der anderen Gebäudeseite. Das Personal war sehr hilfsbereit und freundlich. Die Sammlung ist eine Mischung aus regionalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Für Erwachsene mit Interesse für zeitgenössische Kunst ein kleines feines Haus mit einigen großen Namen, allerdings zweitranigen Werken. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Gemälden. Weitere vermittelnde Informationen fehlen allerdings für den/die Einzelbesucher*in. Die Präsentation ist also sehr klassisch. Bilder hängen an der Wand und das war es. Bei der Sonderausstellung gibt es informative Texte in den Räumen. Für Kinder ist das Museum nur im Kontext mit museumspädagogischem Programm zu empfehlen.

KH

Klaus Haberecker

17. September 2025

Die Räumlichkeiten sind sehr schön (altl). Leider durfte man nicht fotografieren. Im Haus gibt es auch noch einen Jazz Keller mit Café und Terrasse an der Donau. Sehr schön.

MR

Michael Richter

12. Dezember 2025

In dem Museum muss man gewesen sein, um überhaupt in Passau gewesen zu sein.