BBL-Viertelfinale mit Rückenwind
Würzburg Baskets in Topform: Drei Siege in Serie vor dem Bonn-Duell
Würzburg reist mit Rückenwind nach Bonn. Drei BBL-Siege in Folge und Platz fünf nach 34 Hauptrundenspielen geben den Fitness First Würzburg Baskets vor dem Start der Viertelfinal-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn eine belastbare Ausgangslage.
Für die Mannschaft von Headcoach Sasa Filipovski beginnt am 16. Mai in Bonn die nächste entscheidende Phase der Saison. Der Modus ist in den BBL-Playoffs klar vorgegeben: Im Viertelfinale entscheidet eine Best-of-Five-Serie, weiter kommt, wer zuerst drei Spiele gewinnt (BBL-Ligareport).
Würzburg geht mit Form und Zahlen in die Serie
Die Daten aus der Hauptrunde sprechen für eine stabile Basis: Würzburg beendete die 34 Spiele mit 20 Siegen und 14 Niederlagen, steht damit bei 40 Punkten und belegt Rang fünf. Das entspricht einer Siegquote von 58,8 Prozent.
Auch in der kurzfristigen Form spiegelt sich diese Konstanz: In den letzten zehn Ligaspielen holten die Baskets sechs Siege, die vergangenen drei Partien gewann das Team allesamt.
Im statistischen Profil wirkt Würzburg vor dem Playoff-Start ausbalanciert. Offensiv stehen im Schnitt 81,8 Punkte pro Spiel, defensiv lässt das Team 80,2 zu. Dazu kommen 17 Assists pro Partie (Gegner: 16,3) und eine Feldwurfquote von 45,6 Prozent (Gegner: 44,2). Nur am Brett liegt Würzburg leicht zurück: 35,1 Rebounds im Schnitt stehen 35,9 der Gegner gegenüber. In einer Serie gegen ein Heimteam wie Bonn kann genau dieser kleine Unterschied zur Stellschraube werden – besonders, wenn es um zweite Chancen nach Offensivrebounds und um das Absichern von Stopps geht.
- Offensiv: 81,8 Punkte pro Spiel
- Defensiv: 80,2 Punkte pro Spiel
- Assists: 17 pro Partie (Gegner: 16,3)
- Feldwurfquote: 45,6 Prozent (Gegner: 44,2)
- Rebounds: 35,1 im Schnitt (Gegner: 35,9)
Auffällig ist zudem die Bilanz je nach Spielort: Zuhause gewann Würzburg 12 von 17 Spielen, auswärts stehen acht Siege bei neun Niederlagen. Der Auftakt in Bonn hat damit zusätzliches Gewicht, weil Würzburg zunächst zweimal in der Fremde antreten muss.
Die jüngsten Siege geben dem Team klare Argumente
Die letzten Ergebnisse untermauern, warum Würzburg mit Selbstvertrauen in die K.-o.-Phase geht – und sie zeigen, dass die Offensive zuletzt mehrere Lösungen gefunden hat:
- 10. Mai: Zuhause gegen MHP RIESEN Ludwigsburg 75:58 (Topscorer: David Muenkat)
- 7. Mai: Auswärtssieg bei Veolia Towers Hamburg 90:73 (angeführt von Marcus Carr)
- 2. Mai: Zuhause gegen ratiopharm ulm 98:84 (bester Werfer: Davion Mintz)
Für eine Playoff-Serie ist genau diese Streuung ein Vorteil: Wenn die Punkte nicht an einem einzigen Spieler hängen, wird das Matchup-Management für den Gegner komplexer. Bonn kann sich in der Vorbereitung nicht auf eine einzige „Stop-the-guy“-Strategie verlassen, sondern muss Würzburgs Scoring über mehrere Positionen kontrollieren – und dabei verhindern, dass ein Lauf das Spiel früh kippt.
Was vor dem Auftakt in Bonn wichtig ist
Spiel 1 der Serie ist für den 16. Mai in Bonn angesetzt, Spiel 2 folgt am 18. Mai ebenfalls in Bonn, Spiel 3 am 22. Mai in Würzburg. Alle drei Partien werden bei DYN übertragen.
- 16. Mai: Spiel 1 in Bonn
- 18. Mai: Spiel 2 in Bonn
- 22. Mai: Spiel 3 in Würzburg
Inhaltlich läuft vor dem Start vieles auf zwei Fragen hinaus: Kann Würzburg seine Effizienz aus der Hauptrunde auch unter Playoff-Druck stabil halten – und gelingt es, die Auswärtsbilanz nicht zum Thema werden zu lassen? Die Zahlen legen nahe, dass Würzburg seine Spiele eher über solide Wurfauswahl und Ballbewegung gewinnt als über reine Athletik am Brett. Gerade in Bonn wird daher entscheidend sein, ob die Baskets ihr Tempo kontrollieren, Ballverluste vermeiden und die Defensivsequenzen konsequent mit Rebounds abschließen.
Personell geht Filipovski mit einer breiten Gruppe in die Serie: Der Kader umfasst 20 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren, aufgeteilt in Guards, Forwards und Center. Zwölf Spieler besitzen die deutsche Nationalität, acht weitere kommen aus Bosnien und Herzegowina, Polen, Kanada oder den USA. Zum Trainerstab gehören neben Filipovski auch Dejan Mihevc und Marcin Wit.
- Kader: 20 Spieler (Durchschnittsalter 25 Jahre)
- Positionsverteilung: 9 Guards, 8 Forwards, 3 Center
- Nationalitäten: 12 deutsche, 8 aus Bosnien und Herzegowina, Polen, Kanada und den USA
- Trainerstab: Sasa Filipovski, Dejan Mihevc, Marcin Wit
Würzburg startet damit mit Form, klaren Ergebnissen aus den letzten Wochen und einem statistisch stabilen Gesamtbild in das Viertelfinale gegen Bonn. Der Auftakt auswärts wird zeigen, ob die Hauptrunden-Konstanz und die jüngste Siegesserie auch dann tragen, wenn jede Possession mehr Gewicht bekommt.
Häufig gestellte Fragen
Quellen
- https://www.news.de/sport/859526962/fitness-first-wuerzburg-baskets-ergebnisse-team-statistik-und-bbl-news-vom-15-05-2026-spielplan-und-kader-aktuell-fuer-naechste-spiele-in-basketball-bundesliga-2025-2026/1/, Sarah Knauth, 2026-05-15 08:03
- https://cms.easycredit-bbl.de/wp-content/uploads/2025/11/easyCreditBBL_Ligareport_2024_25.pdf

