Starke Form vor den Duellen mit Bonn
Würzburg Baskets mit Rückenwind: Drei Siege am Stück – jetzt wartet Bonn
Die Fitness First Würzburg Baskets gehen mit klar positivem Trend in die anstehenden Duelle mit den Telekom Baskets Bonn. Nach 34 Spielen in der easyCredit Basketball-Bundesliga 2025/2026 steht Würzburg bei 40 Punkten auf Rang fünf – und kommt mit einer Serie von drei Siegen in Folge nach Bonn.
Drei Erfolge, drei unterschiedliche Akzente
Die jüngsten Ergebnisse unterstreichen, dass Würzburg derzeit nicht von einer einzigen Offensiv-Option abhängig ist. Beim 75:58 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg war David Muenkat der Topscorer, beim 90:73 bei den Veolia Towers Hamburg führte Marcus Carr die Wertung an. Es folgte ein 98:84 gegen ratiopharm ulm, in dem Davion Mintz die meisten Punkte für Würzburg erzielte.
Auch im größeren Ausschnitt wirkt die Form stabil: Aus den vergangenen zehn Spielen holten die Baskets sechs Siege. Die aktuelle Serie passt damit in eine Phase, in der Würzburg konstant punktet und enge Partien häufiger auf die eigene Seite zieht.
Warum die Saisonwerte zum Tabellenplatz passen
Die Bilanz nach 34 Partien lautet 20 Siege und 14 Niederlagen, was einer Siegquote von 58,8 Prozent entspricht. Auffällig ist dabei die Verteilung: zwölf Heimsiege und acht Auswärtserfolge stehen fünf Niederlagen in eigener Halle und neun auswärts gegenüber. Für ein Team in den Top fünf ist das ein typisches Profil – zuhause verlässlich, auswärts konkurrenzfähig genug, um sich im oberen Feld festzusetzen.
In den Teamstatistiken zeigt sich das Fundament dieser Konstanz: Würzburg erzielt im Schnitt 81,8 Punkte pro Spiel, die Gegner 80,2. Das ist kein offensiver Ausreißerwert, aber ein Hinweis darauf, dass Würzburg seine Possessions insgesamt etwas effizienter nutzt. Dazu kommen 17 Assists pro Partie (Gegner: 16,3) – ein Wert, der für funktionierende Ballbewegung spricht: Wenn ein Team regelmäßig zu Abschlüssen kommt, die direkt aus dem Pass entstehen, sinkt die Abhängigkeit von schwierigen Einzelwürfen.
Auch die Feldwurfquote stützt dieses Bild: 45,6 Prozent bei Würzburg gegenüber 44,2 Prozent bei den Gegnern. In einer Liga, in der sich viele Spiele über wenige Angriffe entscheiden, kann schon dieser kleine Effizienzvorsprung den Unterschied machen. Eine Schwachstelle bleibt dagegen die Reboundarbeit: Mit 35,1 Rebounds pro Spiel liegt Würzburg knapp unter dem Gegnerschnitt (35,9). In Spielen gegen physische Teams kann das bedeuten, dass zweite Chancen und zusätzliche Ballbesitze stärker kontrolliert werden müssen.
Insgesamt hat Würzburg in dieser Saison 2780 Punkte erzielt, davon 1444 vor heimischem Publikum – ein weiterer Hinweis, dass die eigene Halle als Stabilitätsfaktor wirkt, während auswärts vor allem Struktur und Disziplin gefragt sind.
Drei angesetzte Spiele gegen Bonn – Start am 16. Mai
Als nächster Gegner ist Bonn angesetzt: Das erste Spiel ist für den 16. Mai 2026 in Bonn terminiert. Darüber hinaus sind zwei weitere Begegnungen gegen Bonn aufgeführt – am 18. Mai erneut auswärts und am 22. Mai in Würzburg. Die Übertragung ist jeweils bei DYN vorgesehen.
- 16. Mai 2026 – in Bonn (Übertragung: DYN)
- 18. Mai 2026 – in Bonn (Übertragung: DYN)
- 22. Mai 2026 – in Würzburg (Übertragung: DYN)
Für die Mannschaft von Headcoach Saša Filipovski kommt diese Serie in einer Phase, in der mehrere Leistungsträger Verantwortung übernehmen und die Rollenverteilung klar wirkt. Würzburg kann derzeit auf unterschiedliche Scoring-Profile reagieren – ein Vorteil, wenn Gegner defensiv gezielt Anpassungen vornehmen. Filipovski selbst ist in Würzburg langfristig eingeplant; der Klub hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert.
Kaderstruktur: Tiefe und Variabilität
Zum Kader gehören in dieser Saison 20 Spieler, das Durchschnittsalter liegt bei 25 Jahren. Die Mannschaft weist folgende Struktur auf:
- Positionsverteilung: 8 Forwards, 9 Guards, 3 Center
- Nationalitäten: 12 Deutsche, 8 aus Kanada, den USA, Bosnien und Herzegowina oder Polen
- Trainerstab: Saša Filipovski, Dejan Mihevc und Marcin Wit
Fazit
Unterm Strich spricht vieles dafür, dass Würzburg mit Selbstvertrauen nach Bonn fährt: Die Tabellenposition ist gefestigt, die jüngsten Ergebnisse sind überzeugend – und die Saisonwerte deuten auf ein Team hin, das sich nicht über spektakuläre Ausschläge definiert, sondern über wiederholbare Abläufe und knappe Vorteile in Effizienz und Spielorganisation.

