Shifting the Lens im FZA Bayreuth: Fotografie, Forschung und Perspektivwechsel


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Shifting the Lens im FZA: Wenn Fotografie Wissen, Macht und Perspektive verschiebt
Die Fotoausstellung Shifting the Lens bringt vom 13. bis 30. April 2026 im Forschungszentrum Afrika der Universität Bayreuth ein internationales Forschungsprojekt in den Ausstellungsraum, das Fotografie als Methode des Zuhörens begreift. Die Eröffnung am 13. April um 17 Uhr verbindet die Schau mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Frauen, Arbeit und Geld. Der Eintritt ist frei, die Präsentation ist barrierearm zugänglich.
Fotografie als Werkzeug der Erkenntnis
Im Zentrum steht der Photovoice-Ansatz: Bilder entstehen hier nicht als bloße Illustration, sondern als Teil eines dialogischen Forschungsprozesses. Die Ausstellung macht Stimmen aus der Oworonshoki-Community in Lagos sichtbar und verhandelt dabei Fragen von Macht, Repräsentation und sozialer Wirklichkeit. Wer diese Werkbetrachtung auf sich wirken lässt, erlebt Fotografie als Erkenntnismedium zwischen Dokumentation, Selbstermächtigung und ästhetischer Erfahrung.
Frauen, Arbeit und Geld als gesellschaftliche Bildfragen
Das Thema Geld erscheint nicht nur als ökonomische Größe, sondern als Symbol für Wert, Tausch, Alltag und Veränderung. Die gezeigten Arbeiten öffnen den Blick auf geschlechtersensible und intersektionale Perspektiven und stellen vereinfachende Erzählungen über Armut oder Fortschritt bewusst infrage. Gerade darin liegt die Stärke der Ausstellung: Sie verbindet kulturelle Bildung mit einer präzisen, zeitgenössischen Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit.
Ein Raum für Forschung, Dialog und Ausstellungserlebnis
Der Ort selbst verstärkt die Ausstellungsatmosphäre. Das Forschungszentrum Afrika auf dem Campus der Universität Bayreuth steht für interdisziplinäre Forschung, internationale Vernetzung und neue Formen der Wissensvermittlung. Die Schau ist auf den universitären Raum abgestimmt und richtet sich an ein Publikum, das Kunst, Wissenschaft und gesellschaftliche Debatten gemeinsam denken möchte.
Barrierearm und kostenfrei besuchen
Zur Ausstellung gehören barrierearme Zugänge sowie Audiobeschreibungen per QR-Code. Damit verbindet das Format Zugänglichkeit mit inhaltlicher Tiefe und macht das Kunsterlebnis auch praktisch niedrigschwellig. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so ein offenes Angebot, das gleichermaßen zum Sehen, Lesen und Nachdenken einlädt.
Fazit: Shifting the Lens ist keine klassische Fotoausstellung, sondern ein klug kuratiertes Kunsterlebnis über Perspektiven, Teilhabe und Sichtbarkeit. Wer sich für zeitgenössische Fotografie, postkoloniale Fragen und feministische Forschung interessiert, sollte diese Ausstellung in Bayreuth unbedingt live erleben.
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